Mit der Roadmap Antidiskriminierung (kurz RM-AD) bringt das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit (kurz Sozialministerium) die Antidiskriminierungsarbeit durch gezielte Maßnahmen auf Landesebene weiter voran.
Die Roadmap Antidiskriminierung (PDF) enthält 25 konkret umsetzbare Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern, die dazu beitragen sollen, Diskriminierungen abzubauen und Betroffene von Diskriminierung zu stärken.
Die sechs Handlungsfelder der RM-AD (2026-2030) sind:
Staatliches Handeln
Alltagsgeschäfte
Beratungs- und Beschwerdestrukturen
Diskriminierungssensible Organisationsentwicklung
Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Kinder- und Jugendarbeit, sowie Jugendsozialarbeit
Die Koordinierung der Umsetzung der 25 Maßnahmen der RM-AD erfolgt dabei federführend durch die Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS), welche im Sozialministerium angesiedelt ist.
Das Land Baden-Württemberg treibt mit der Roadmap Antidiskriminierung 2026–2030 den systematischen Abbau von Diskriminierung voran. Im Erzbistum Freiburg setzt das Erzbischöfliche Seelsorgeamt diese Ziele um. Die Umsetzung erfolgt über institutionelle Schutzkonzepte, verpflichtende Verhaltenskodizes (Erklärung zum grenzachtenden Umgang) und konkrete Bildungsangebote, wie das kostenfreie E-Learning-Programm „Die Welt ist bunt – Gott sei Dank!“ und Weiterbildungsangebote.